Wieder einmal macht der Internet Explorer von Microsoft Schlagzeilen. Aber keine Positiven. Es geht mal wieder um eine Sicherheitslücke in diesem Programm. Selbst das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) kam zu dem Ergebnis, dass von einem Einsatz dieses Programmes aus Sicherheitsgründen gewarnt werden muss.
Ausgangspunkt war eine Mitteilung von Google, sich vom chienesischen Markt zurück zu ziehen. Dieser Rückzug wurde u. a. mit massiven Hacker-Angriffen begründet. Bei diesen Angriffen wurden wohl wichtige Informationen zum Quellcode gestohlen. Es wurde auch berichtet, dass andere große Firmen Opfer von Attacken aus dem Internet sind. Am Freitag den 14. Januar 2010 vermeldet der Antivirenspezialist McAffee, dass die Hacker wohl eine unbekannte Sicherheitslücke im Internet Explorer ausnutzen. Microsoft reagiert ebenfalls am 14. Januar 2010, und bringt eine Sicherheitswarnung. Bevorzugtes Ziel sollen Rechner mit Windows XP und Internet Explorer 6 sein. Aber auch die Versionen Internet Explorer 7 und 8 sowie Windows Vista und Windows 7 sind in bestimmten Konfigurationen betroffen. Die von Microsoft vorgeschlagenen kurzfristigen Maßnahmen helfen nur, dass Risiko zu minimieren.
Im Moment arbeitet Microsoft an einer Fehlerbehebung. Wann diese Fehlerbehebung zur Verfügung steht, ist noch nicht bekannt. Und so sollte man ganz einfach die Warnung des BSI ernst nehmen. Denn mittlerweile wird auf Heise berichtet, dass die Informationen zum Ausnutzen dieses Fehlers öffentlich verfügbar sind. Damit dürfte es nicht mehr lange dauern, bis die Ausnutzung des Fehlers allgemein akut wird. Wer also aus Bequemlichkeit weiterhin den Internet Explorer, und keine Alternative wie Firefox, Safari, Opera oder Chrome nutzt, braucht sich nicht beschweren.
Stellt sich natürlich die Frage, was die deutschen Firmen und insbesondere deutsche Behörden tun. Aus Unkenntnis werde vielerorts die bekannten Alternativen gar nicht erst in Betracht gezogen. Es wäre so freilich auch nicht verwunderlich, wenn dadurch Informationen von uns Bürgern durch Hacker gestohlen und dann verkauft werden.
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