Wie das Abwasser in Fröbersgrün zukünftig entsorgt wird, sollte bis Mitte diesen Jahres entschieden werden. Dies fordert die Freie Presse im Nachgang zur Versammlung am 17. Januar 2012 im Fröbersgrüner Bürgerhaus. Die Tageszeitung schreibt am 19. Janaur 2012 auf Seite 1 (Plauener Ausgabe):
Bürger vor Entscheidung
Wie geht es weiter mit der Abwasserentsorgung in Fröbersgrün? Bis zur Jahresmitte sollten sich die Einwohner des Syrauer Ortsteiles positioniert haben, ob sie vollbiologische Kleinkläranlagen bauen oder doch lieber in eine zentrale Variante investieren wollen. …
Ob die Fröbersgrüner ihr Abwasser zukünftig zentral oder dezentral entsorgen, beschäftigt die Einwohner schon seit Jahren. Eine Entscheidung gibt es noch nicht. Derzeit ist für den Ortsteil Fröbersgrün laut Abwasserkonzeption des zuständigen Abwasserzweckverbandes die dezentrale Entsorgung festgeschrieben. Da dies für die Einwohner nicht einfach hinnehmbar ist, wurde der Zweckverband aufgefordert, Vergleichsrechnungen für eine zentrale Abwasserentsorgung vorzulegen. In der Ortschaftsratssitzung am 22. November 2011 wurden die Kosten für fünf Varianten einer zentralen Lösung vorgestellt.
Seitens des Zweckverbandes werden die Investitionskosten bis zu 3000 Euro pro Einwohner getragen. Sofern die Investitionskosten diesen Betrag übersteigen, sollen sich die Einwohner (Grundstückseigentümer) beteiligen. Dies ergibt für die Grundstückseigentümer im ländlichen Gebiet teilweise einen enormen Betrag, der auch eine dezentrale Entsorgung attraktiv erscheinen lässt.
Die Fröbersgrüner sollen sich angesichts der auf sie zukommenden Kosten entscheiden, ob sie eine zentrale oder dezentrale Abwasserentsorgung bevorzugen. In der Versammlung am 17. Januar 2012 wurden Vergleichsrechnungen für verschieden Varianten vorgestellt. Weiterhin erhielten die Grundstückseigentümer mit der Einladung die Kosten der bisherigen Grobrechnung mitgeteilt.
Für die Fröbersgrüner ist es nicht einfach, die richtige Entscheidung zu treffen. Der Betrieb und die Unterhaltung einer eigenen vollbiologischen Kleinkläranlage ist mit gewissen Einschränkungen verbunden, die man wissen sollte. Denn ein “falsches” Reinigungsmittel kann schnell zu Reparaturkosten führen. Bei einem Kanalanschluss hat man bestimmte Einschränkungen nicht.
Gesagt wurde übrigens:
Es wäre schön, wenn die Fröbersgrüner sich bis Mitte des Jahres entscheiden. Allerdings werde ich sie nicht drängen.
Der Lindwurm
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